Bienenerzeugnisse

Wie entsteht Honig?
Honig wird von Bienen hergestellt. Auf den Pflanzen sammeln diese Blütenhonig oder Nektar, den die Pflanzen in den Nektarien ausscheiden, oder sammeln Honigtau. Dies ist ein Ausscheidungsprodukt einiger Insekten, die Pflanzensaft saugen und eine süße Flüssigkeit ausscheiden, die die Bienen einsammeln. Im Hinblick auf die Herkunft unterscheidet man Blütenhonig und Honig aus Honigtau. Blütenhonige haben eine hellere Farbe, Honige aus Honigtau sind jedoch dunkler. Den Grundrohstoff bringen die Bienen im Honigmagen in den Bienenstock, verarbeiten, verdichten ihn, geben die Ausscheidungsprodukte ihrer Drüsen hinzu und bewahren ihn in den Honigwaben auf.
Der Grundrohstoff von Honig – Nektar oder Honigtau – enthält zu viel Wasser für eine längere Haltbarkeit, weshalb das überschüssige Wasser verdunsten muss, so dass reifer Honig maximal 20 % Wasser enthält. Im Honig, der über 20 % Wasser enthält, würden sich Hefepilze vermehren, die gerne in Stoffen mit mehr Wasser leben, die Folge dessen wäre jedoch, dass der Honig gären würde. Der beste Honig enthält nicht mehr als 18,6 % Wasser. Die slowenischen Imker halten sich konsequent an die Feststellung, da ihr Honig meist zwischen 15 und 16 % Wasser enthält.o ferment.

Die Rohstoffe für Honig, also Nektar oder Honigtau, enthalten größtenteils zusammengesetzten Zucker, vor allem Saccharose.
Die Bienen fügen dieser die Enzyme aus ihren Drüsen bei, die den zusammengesetzten Zucker in Glukose und Fruktose aufspalten, die einfacher Zucker sind, weshalb sie unser Organismus sofort als Energiequelle verwenden kann. Dies ist einer der Gründe, warum Honig eine bessere Energiequelle als Speisezucker ist. Im Hinblick darauf enthält Honig am meisten Fruktose, etwas weniger Glukose und etwas Saccharose. Honig aus Honigtau kann jedoch auch eine kleinere Menge an Polysaccharid enthalten. Das Verhältnis zwischen den Zuckern hängt von der Honigsorte, jedoch auch von der Leistungsfähigkeit der Enzyme ab. Da Fruktose in Wasser löslicher ist als Glukose, kristallisiert Honig mit mehr Fruktose langsamer, derjenige mit mehr Glukose jedoch schneller. Auf diese Weise wird Blütenhonig viel früher kristallisieren wie z.B. Akazienhonig. Wenn ihr Honig kristallisiert ist, ärgern sie sich ja nicht.
Sie können davon überzeugt sein, dass sie einen natürlichen, hochwertigen Honig gekauft haben. Die Kristallisation von Honig ist nämlich eine völlig natürliche Erscheinung, die bei Honig früher oder später auftritt und in diesem keinerlei chemische Veränderung verursacht und auch auf dessen Qualität keinen Einfluss hat.

Man verflüssigt kristallisierten Honig in einem Wasserbad, jedoch muss man darauf achten, dass dessen Temperatur 40 °C nicht übersteigt. Im entgegengesetzten Fall wird man einige seiner Bestandteile, wie Enzyme, Hormone, Vitamine usw. beschädigen oder sogar zerstören. Der Honig wird seinen biologischen Wert verlieren, wird jedoch immer noch als Süßstoff verwendbar sein. Deshalb gibt man ihn auch nicht in einen zu heißen Tee. Verschiedenen Gerichten (Soßen, Gemüse, Fleischgerichten), die man brät oder kocht, gibt man ihn hauptsächlich deshalb bei, damit diese ein besonderes, eigenartiges Aroma erhalten.

Honigsorten
Wir slowenischen Imker können uns mit einem relativ reichen Honigangebot rühmen. Die Honigsorten wurden nach den Pflanzen benannt, auf denen die Bienen den Nektar bzw. den süßen Saft sammeln. Bei uns sind dies die Akazie, Linde, Eiche, Kastanie, Edeltanne, Rapskohl, Salbei, Buchweizen usw. Die Vielgestaltigkeit der Pflanzenwelt ist auch der Grund für eine so große Zahl verschiedener Honigsorten: Akazien-, Linden-, Fichten-, Kastanien-, Edeltannen-, Löwenzahnhonig usw

Honig einer bestimmen Sorte hat sensorische und physikalischchemische Eigenschaften, die für diese Sorte charakteristisch sind. Er enthält auch eine ausreichend Menge an Blütenstaub der Sorte, mit der wir ihn bezeichnen, Honig aus Honigtau jedoch auch eine ausreichende Menge an Elementen von Honigtau. Die Bienen sammeln die Rohstoffe nur auf einer Pflanze und es
kommt öfter vor, dass der Honig nicht die typischen Eigenschaften einer bestimmten Sorte hat. In diesem Fall kann man ihn als Blütenhonig oder Honig aus Honigtau bzw. Waldhonig bezeichnen. Den mildesten Geschmack hat Akazienhonig, der fast farblos oder strohgelb ist. Da er einen milden Duft und ein mildes Aroma hat, ist er ein ausgezeichneter Süßstoff für Tee, Kaffee, Flocken, Getränke, zur Zubereitung von Eis. Im Akazienhonig ist nicht viel Blütenstaub enthalten. Er kristallisiert sehr langsam. Angenehm nach Frische, Lindenblüten und Menthol duftet Lindenblütenhonig, der eine hellgelbe bis helle Bernsteinfarbe mit Grüntönung hat. Er kann von Blütenhonig oder Honigtau stammen. Im ersten Fall kristallisiert er schnell, wenn er von Honigtau stammt, geschieht dies jedoch langsam. Wenn ihnen ein kräftigerer, bitterer Geschmack gefällt, dann ist Kastanienhonig für sie der richtige. Dieser hat eine braune, Bernsteinfarbe, der Duft ist streng und herb. Das bittere Aroma verleiht ihm die große Menge an Blütenstaub von Kastanien, was ihm jedoch noch einen besonderen Wert verleiht. Wenn von Honig aus Honigtau die Rede ist, denkt man am öftesten an Edeltannen- und Tannenhonig. Tannenhonig hat eine rotbraune Farbe, duftet leicht nach Harz, sein Aroma ähnelt dem Aroma von Sirup aus Tannenspitzen oder Kräuterbonbons. Manchmal kristallisiert er schnell. Wenn die Bienen den Honigtau größtenteils auf Tannen sammeln, nennt man einen solchen Honig Tannenhonig. Dieser hat eine dunkelgraubraune Farbe mit Grüntönung. Er duftet nach Harz, Rauch, nach verbranntem Zucker, frischem Nadelbaumholz und Sirup von Tannenspitzen. Er kristallisiert langsam, und zwar zu großen Kristallen. Wenn sie verschiedene Honigsorten probieren, passiert es ihnen vielleicht, dass sie einen völlig anderen Honig mit nach Haus nehmen,
als sie zunächst beabsichtigt haben. Jeder ist jedoch für sich
eine Welt in Miniaturform.

Blütenstaub sammeln die Bienen auf Pflanzen, und reichern diesen dabei mit verschiedenen Fermenten, Hormonen und antibiotischen Stoffen an. In der Volksmedizin wird er bei Prostataerkrankungen, Appetitverlust, zur Verdauungsregulierung, bei Blutarmut usw. verwendet. Man kann ihn mit Honig, Joghurt vermischen oder in etwas Flüssigkeit einweichen. Man kann ihn jedoch auch einfach zwischen den Zähnen zermahlen, im Mund behalten und mit Flüssigkeit schlucken. Blütenstaub ist reich an Eiweißen, Aminosäuren, Kohlenhydraten, er ist ein natürlicher Stimulant, da er das Immunsystem stärkt, Lebenskraft gibt und die körperliche Aktivität anregt. Der Grundrohstoff von Honig – Nektar oder Honigtau – enthält zu viel Wasser zur Aufbewahrung, weshalb das überschüssige Wasser verdunsten muss, so dass reifer Honig maximal 20 % Wasser enthält.
Im Honig, der über 20 % Wasser enthält, würden sich Hefepilze vermehren, die gerne in Stoffen mit mehr Wasser leben, und der Honig würde zu gären beginnen. Der beste Honig enthält nicht mehr als 18,6 % Wasser. Die slowenischen Imker halten sich sehr konsequent an die Feststellung, da ihr Honig meist zwischen 15 und 16 % Wasser enthält.

Der Weiselfuttersaft ist ein Ausscheidungsprodukt von jungen Arbeiterbienen. Mit diesem füttern die Bienen-Ammen die bis zu drei Tage alten Bienenlarven, die Bienenkönigin jedoch ihr ganzes Leben. Gerade eine andere Nahrung ist maßgeblich daran beteiligt, dass sich aus einer Larve eine Bienenkönigin und keine Arbeiterin entwickelt. Wenn sich in den Zellen am meisten Weiselfuttersaft befindet, entnimmt der Imker diesen. Die Gewinnung ist sehr anspruchsvoll. Sonstig e Bienenerzeugnisse
Der Weiselfuttersaft hat einen außerordentlich reichen Nährwert. In der Volksmedizin wird er zur Senkung des Blutdrucks,
bei Hautproblemen, Diabetes, Menstruationsbeschwerden und bei zahlreichen anderen Beschwerden verwendet. Man
nimmt diesen in kleinen Mengen ein.

Auch Propolis ist ein wertvoller Schatz aus dem Bienenstock. Die Bienen sammeln auf den aktiven Pflanzenteilen, meist
auf den Knospen, Harzstoffe, welchen sie während der Fütterung der Brut ferner einen Ausbruch der Harzhäutchen von
Blütenstaub hinzufügen. Auf diese Weise entsteht Propolis, das eine braune bis braungrüne Farbe hat. In diesem wurden
bereits über 360 Inhaltsstoffe bestimmt. Es wirkt gegen Schimmel, Bakterien, Hefepilze und Viren, weshalb man es zur Linderung von zahlreichen Beschwerden verwendet. Es hilft bei Erkrankungen der Atemorgane, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Funktionsstörungen der Drüsen mit inneren Sekretionen und auch bei verschiedenen Hauterkrankungen.

Bienenwachs, mit Honig vermischt, verwendet man zum Kauen bei Entzündungen der Mundhöhle oder erkrankter Speiseröhre und erkranktem Magen. Man verwendet es auch als Bestandteil von Salben.

Bienensirup kann in verschiedenen Präparaten (Salben, Cremes, Spritzen) zur Linderung von chronischen und akuten Schmerzen bei Arthritis und multipler Sklerose sowie zur Senkung des Blutdrucks verwendet werden.







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